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Tal der Könige

Die großen Königsgräber bei Theben West

Ägypten

Tal der Könige

Am Westufer des Nils in Theben-West liegt gegenüber von Luxor die wohl größte Nekopole der Welt und im Tal der Könige im zerklüfteten Kalksteinmassiv, einer gnadenlosen Steinwüste, liegt die sehr  bedeutende Begräbnistätte von fast allen Herrschern im Neuen Reich (1550 - 1070 v. Chr.). Über 400 Jahre ließen sich die Pharaonen aus der 18. bis 20. Dynastie hier bestatten.

Im Tal der Könige, arabisch auch Biban el-Muluk genannt, sind bis zum heutigen Tag etwa 64 Gräber gefunden worden und es sind noch längst nicht  alle Begräbnisstätten erforscht und viele geheimnisvolle Rätsel warten noch auf  die Ägytologen, um Licht in das Dunkel der altägyptischen Geschichte und den berühmtesten Pharaonen zu bringen. Das berühmteste Grab liegt im KV 62 und gehört dem geheimnisvollen Pharao Tutanchamun. Der historische Gründer der Begräbnisstätten im Tal der Könige war der Pharao Thutmosis I., er ordnete an, sein Grab vom Totentempel zu trennen und zur Bestattung kein Monumentalgrab zu errichten. Thutmosis I. wollte nur noch eine geheime und unzugängliche Begräbnisstätte haben. Zu seiner Zeit muss dieser Entschluss im ägytischen Reich wohl ein Kulturschock gewesen sein, denn Thutmosis I. brach mit einer über  1700 Jahre ehrwürdigen Tradition, wie Bestattungen durchgeführt wurden. Er wählte für seine Entscheidung das heutige Tal der Könige und zur Überraschung der Historiker folgten alle Pharaonen im Neuen Reich bis zum Ende der 20. Dynastie der Idee von Thutmosis I. Diese Nekropole wurde somit zum bedeutensten und größten königlichen Friedhof der Welt.

Das Tal der Könige ist  von der UNESCO als Welterbe eingestuft.und gilt als kulturelles Erbe, schützenswert für die gesamte Menschheit.

Tal der Könige

Der Eingang zum Tal der Könige

Tal der Könige

Das von hohen Bergen umgebene Tal ist berühmt durch die natürliche Felspyramide el Korn oder el-Qurn (das Horn). Auf diesem Bild kann man dieses Felsengebilde deutlich erkennen.

Tal der Könige - KV 33  unbekannt

Bei einigen Gräbern steht man vor verschlossenen Türen; sie sind einfach noch unerforscht. Bei diesem Grab handelt es sich um KV 33, ein völlig unbekanntes Grab aus der 18. Dynastie. Es wurde bereits 1899 von Victor Loret entdeckt, ist noch nicht ausgegraben und soll zwei Kammern haben.

 

 Das Grab von Siptah   - KV 47

Siptah war ein Pharao im Neuen Reich und stammt aus der 19. Dynastie. Er hatte nur eine relativ kurze Regierungszeit von etwa 5 Jahren (1198 bis 1193 v. Chr.). Siptah starb im sechsten Regierungsjahr und wurde wie alle Könige im Neuen Reich im Tal der Könige bestattet im KV 47. Sein Sarg und seine Mumie wurden allerdings 1898 überraschend in einem Mumienversteck im Grab von Amenophis II. im KV 35 gefunden. Das Grab KV 47 von Siptah hat eine Gesamtlänge von 124,93 Meter. Das Grab gilt als unvollendet. Der Eingang des Grabes besteht aus einer Rampe mit geteilten Treppen. Nur die ersten schwach abfallenden Korridore bis zur ersten Kammer wurden glatt verputzt und mit Szenen aus der Litanei von Ra (Korridore B und C) mit dem Buch der Toten im Korridor C geschmückt.

Tal der Könige - KV 47

Bildnis über dem Eingangsportal vom Grab des Pharao Siptah  zeigt die Göttin Nephthys wie sie vor einer Sonnenscheibe kniet. In der Sonnenscheibe ist Gott Re abgebildet in seiner Erscheinungsform als morgentlicher Skarabäus und als Mensch mit Widderkopf in nächtlicher Gestalt.. Re verwandelt sich bei Eintritt in die Unterwelt in einen Menschen mit Widderkopf.

Tal der Könige - KV 47

Tal der Könige - KV 47

Unmittelbar hinter dem Eingangsbereich findet man auf der linken Seite auf einem kräftig gelben Hintergrund die Darstellung von Siptah als König beider Länder wie er von Re-Harachte  begrüßt wird.

Tal der Könige - KV 47

Auf dem Weg zum Grab folgt man gleich einem der 1. Korridore mit einer Länge von 15 Metern . Die Wände sind mit einer einzigartigen Sorgfalt mit Inschriften von der ersten Litanei des Re  und weiteren Texten mit bildlichen Szenen ausgeschmückt. Zum Schutz vor Zerstörungen sind diese Inschriften jetzt hinter Glas.

Tal der Könige - KV 47

Ausschnitt von den 74 Darstellungsformen des Re im Korridor C.

Tal der Könige - KV 47

Darstellung aus dem Totenbuch (Spruch 151) mit Anubis.

Tal der Könige - KV 47

Anubis war die altägyptische Gottheit die verantwortlich war für die Totenrituale und der Mumifizierung, Anubis war eines der vier Kinder des Gottes Re,. Er wird am meisten in liegender Haltung als schwarzer Schakal gezeigt oder wie im Totenbuch stehend in menschlicher Form vor dem liegenden toten Pharao.

Tal der Könige - KV 47

Sehr gut erhaltene Texte im sattgelben HIntergrund auf dem Längsflies im blauen Sternenhimmel.

Tal der Könige - KV 47

Deckenmalerei: Der blaue Sternenhimmel mit einem Längsflies in der Mitte ist gut erhalten.

Tal der Könige - KV 47

Ba von Re als widderköpfiger Vogel mit Isis und Nephtys als Gabelweihen.

Tal der Könige - KV 47

Die beiden Räume vor der Grabkammer sind der Schachtraum und die Pfeilerhalle von der es dann auf einer Rampe mit einem deutlichen Gefälle zur Grabkammer führt. Alle Räume und die Grabkammer  sind nicht dekoriert.

Tal der Könige - KV 47

Der Sarkophag in der Grabkammer des Pharao Siptah im Tal der Könige. Auffallend ist der undekorierte Raum ohne Texte und bildlichen Darstellungen. Ob es Eile war oder Absicht, nichts davon ist belegt. Es kann auch die Möglichkeit bestehen, dass Wandmalereien nachträglich entfernt werden.

Tal der Könige - KV 47

Der gigantische Sarkophag aus Granit hat eine kartuschenartige Form.

Tal der Könige - KV 47

 

Fotos: (c) Michael Kürschner (36), Christel Selke (6)

 

Die Gräber im Tal der Könige

Die Gräber im Tal der Könige werden zur besseren Erfassung und Einordnung durchlaufend nach iher Entdeckung nummeriert. Dafür verwenden die Ägyptologen die Bezeichnung KV für “Kings Valley” mit der entsprechenden Nummer. Diese Art der Registrierung geht auf den britischen Ägyptologen  John Gardner Wilkinson zurück, der 1827 mit einem Eimer mit roter Farbe und einem Pinsel ausgerüstet durch das felsige Tal lief und die bekannten Grabstellen durchnummerierte. Zur damaligen Zeit waren es bereits 21 Gräber. Später übernahm die Ägyptologie die systematische Erfassung und setzte nur noch vor die Ziffer die Buchstaben KV. Somit ist weltweit gesichert, dass es sich bei KV 15 nur um das Grab von Sethos II. im Kings Valley (Tal der Könige) handeln kann. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (2017) sind 65 KV-Nummern vergeben worden.

KV 01

Ramses VII.

 20. Dynastie

KV 02

Ramses IV.

 20. Dynastie

KV 03

Ein Sohn von Ramses III.

 20. Dynastie

KV 04

Ramses XI.

 20. Dynastie

KV 05

Söhne von Ramses II.

 18./19. Dynastie

KV 06

Ramses IX.

 20. Dynastie

KV 07

Ramses II.

 19. Dynastie

KV 08

Merenptah

 19. Dynastie

KV 09

Ramses V., Ramses VI.

 20. Dynastie

KV 10

Amenmesse

 19. Dynastie

KV 11

Ramses III.

 19. Dynastie

KV 12

unbekannt

 18.-19. Dynastie

KV 13

Bay

 19. Dynastie

KV 14

Tausret und Sethnacht

 19./20. Dynastie

KV 15

Sethos II.

 19. Dynastie

KV 16

Ramses I.

 19. Dynastie

KV 17

Sethos I.

 19. Dynastie

KV 18

Ramses X.

 20. Dynastie

KV 19

Montuherchepschef

 20. Dynastie

KV 20

Thutmosis I. und Hatschepsut

 18. Dynastie

KV 21

unbekannt

 18. Dynastie

KV 22

westliches Tal : WV 22

 18. Dynastie

KV 23

westliches Tal : WV 23

 18. Dynastie

KV 24

westliches Tal : WV 24

 18. Dynastie

KV 25

westliches Tal : WV 25

 18. Dynastie

KV 26

unbekannt

 18. Dynastie

KV 27

unbekannt

 18. Dynastie

KV 28

unbekannt

 18. Dynastie

KV 29

unbekannt

 18.-20. Dynastie

KV 30

unbekannt

 18. Dynastie

KV 31

unbekannt

 18. Dynastie

KV 32

Tiaa

 18. Dynastie

KV 33

unbekannt

 18. Dynastie

KV 34

Thutmosis III.

 18. Dynastie

KV 35

Amenophis II.

 18. Dynastie

KV 36

Maiherperi

 18. Dynastie

KV 37

unbekannt

 18. Dynastie

KV 38

Thutmosis I.

 18. Dynastie

KV 39

Amenophis I. (?)

 18. Dynastie

KV 40

Angehörige von Thutmosis IV. und Amenophis III.

 18. Dynastie

KV 41

unbekannt

 18. Dynastie

KV 42

Meritre Hatschepsut

 18. Dynastie

KV 43

Thutmosis IV.

 18. Dynastie

KV 44

unbekannt

 18. Dynastie

KV 45

Userhat

 18. Dynastie

KV 46

Juja und Tuja

 18. Dynastie

KV 47

Siptah

 19. Dynastie

KV 48

Amenemope

 18. Dynastie

KV 49

unbekannt

 18. Dynastie

KV 50

unbekannt / Tiergrab

 18. Dynastie

KV 51

unbekannt / Tiergrab

 18. Dynastie

KV 52

unbekannt / Tiergrab

 18. Dynastie

KV 53

unbekannt

 18.-20. Dynastie

KV 54

Balsamierungsdepot Tutanchamuns

 18. Dynastie

KV 55

Echnaton

 18. Dynastie

KV 56

unbekannt

 19. Dynastie

KV 57

Haremhab

 18. Dynastie

KV 58

unbekannt

 18. Dynastie

KV 59

unbekannt

 18. Dynastie

KV 60

Sitre-in

 18. Dynastie

KV 61

unbekannt

 18.-20. Dynastie

KV 62

Tutanchamun

 18. Dynastie

KV 63

unbekannt

 18. Dynastie

KV 64

Nehemes Bastet

 18./20. Dynastie

KV 65

unbekannt, bis heute noch nicht geöffnet (2017)

 unbekannt

 

 

 

 

 

 Das Grab von Ramses IV  -  KV 02

Wenn man vom Eingang zum Tal der Könige auf die Talmitte zugeht, so erblickt man zuerst dieses Grab. Es ist nur 66 Meter lang und enthält den Sarkophag von Ramses IV.. Er war der 3. Pharao der 20. Dynastie und Sohn von Ramses III. und der Großen königlichen Gemahlin Isettahemdjert.

Der antike Plan des Grabes ist auf einem Papyrus festgehalten, der sich allerdings im Museum von Turin befindet. Ramses IV. regierte von 1156 - 1150 v. Chr. Er starb im 7. Jahr seiner Regierungszeit im Alter von 50 Jahren.

Unmittelbar hinter dem Eingang zum Grab befinden sich koptische Graffiti, denn ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. wurde das Grab als kleine christliche Kirche genutzt. Auf den Gängen bis zur Grabkammer sind die Wände mit sehr schönen Verzierungen ausgeschmückt. Dominierend sind dabei Texte und bildliche Szenen aus dem altägyptischen Totenbuch, dem Pfortenbuch und dem Höhlenbuch.

Tal der Könige - KV 02

Der Eingang zur Grabkammer von Ramses IV.

Tal der Könige - KV 02

Der mächtige Sarkophag von Ramses IV. hat eine Höhe 325 cm, eine Breite von 205 cm und eine Länge von 355 cm. Das Material des Sarkophags besteht aus Rosengranit.

Tal der Könige - KV 02

Wanddekoration in der Grabkammer von Ramses IV:

Tal der Könige - KV 02

Weitere Wandmalereien im Grab von Ramses IV.

Tal der Könige - KV 02

 

 

 

 

 

 

Das Grab von Sethos II   -  KV 15

Sethos II. war ein Pharao im Neuen Reich in der 19. Dynastie. Sein Grab KV 15 ist direkt in die senkrechte Felswand am Ende des Wadiarmes geschlagen worden. Der Eingang ist sehr kurz, die drei folgenden Korridore sind nur leicht gesenkt und erst ab der Pfeilerhalle liegt deutlich tiefer die sogenannte undekorierte und bescheidene Grabkammer. Das Grab hat insgesamt eine Länge von etwa 75 Meter und den tiefsten Punkt in der Grabkammer mit etwa 6,50 Meter.

Tal der Könige - KV 15

Sethos II mit Opfergaben aus KV 15.

Tal der Könige - KV 15

Hier ist Gott Re abgebildet in seiner Erscheinungsform als morgentlicher Skarabäus und als Mensch mit Widderkopf in nächtlicher Gestalt..

Tal der Könige - KV 15

Tal der Könige - KV 15

Die große Pfeilerhalle mit großzügigen Wandmalereien die auf beiden Seiten mit jeweils zwei breiten Pfeilern ausgestattet ist. Zentral führt eine Rampe direkt in die Kammer, wo der Sarkophag aufgestellt ist.

Tal der Könige - KV 15

Die Kammer mit dem Sarkophag von Sethos II. Geblieben ist nur der Deckel, denn vom Sarkophag fehlt jede Spur. Seine Mumie fand man später in einem Versteck im KV 35. Die Grabkammer für Sethos II im KV 15 war nie fertig gestellt, was vermuten läßt, dass hier in Eile gehandelt wurde.

 Das Grab von Thutmosis III.  -  KV 34

Der Zugang zum Grabmal von Thutmosis III. liegt am Ende  des Tals in einer Höhe von über 30 Meter und kann auf einer steilen Metalltreppe in einer sehr schmalen Felsschlucht erreicht werden. Es handelt sich dabei um das südlichste Wadi im Tal der Könige. Das Grab wurde am 12. Februar 1898 durch Victor Lorets entdeckt.

Tal der Könige - KV 34

Blick vom Grabeingang durch die enge Schlucht auf das Tal der Könige.

 

Nach dem steilen Aufstieg zum Grabeingang führt jetzt im Grab ein steiler Absteig (Treppe) über zwei Korridore, einer zentralen Rampe und einen  Brunnenschacht zu einer Pfeilerkammer, so genannt, weil er zwei mittige Pfeiler hat. Über eine weitere Treppe nach unten gelangt man in die Gabkammer, die mit ihren runden Ecken an eine Kartusche erinnern soll. Auch der königliche Sarkophag, den man in der Grabkammer besichtigen kann hat die Form einer Kartusche. Der dunkelfarbige Sarkophag ist mit einer hohen Anzahl an Hieroglyphen verziert. BIs auf den Pfeilerraum und der Grabkammer, sind ab dem Eingang die Treppenräume und die Korridore ohne Dekoration, so wie es in allen Gräbern der 18. Dynastie üblich war.

Die Wände in der Grabkammer sind mit massenhaften Szenen aus dem Amduat dekoriert. Das Amduat ist ein altägyptisches Literaturwerk aus der  Gattung der Jenseitsbücher. Es entstand als Zusammenfassung unter dem  Amduat-Titel “Das Buch von dem, was in der Duat ist”. Als Duat bezeichneten die alten Ägypter das Jenseits. Die einfachen Umrisslinien der Figuren sowie die in Kursivhieroglyphen verfassten Texte an den Wänden zeigen, dass an dieser Stelle versucht wurde eine großvormatige Papyrusvorlage zu schaffen.

Weil einige Touristen an den Wandgrafiken immer wieder respektlos Schädigungen verursachten, sind fast alle Wanddarstellungen im Grab jetzt hinter Glas geschützt.

Tal der Könige - KV 34

In der Brunnenkammer sind die ersten Dekorationen des Grabes zu sehen. An der Oberkante der Wände findet man ein malerisches Kheker-Fries vor, abgegrenzt ist es mit einem dunkelblauen Band mit gelben Sternen. Das gleiche Sternenmotiv ziert auch die gesamte Decke in der Brunnenkammer, im Pfeilerraum und in der Grabkammer.

Tal der Könige - KV 34

Der Pfeilerraum wirkt für den Betrachter auf den ersten Blick wie eine literarische “Wandzeitung”. Es sind die Erzählungen aus der Unterwelt und ausführliche Szenen der Götter aus dem Amduat. Unter einem weiteren Kheker-Fries sind im Pfeilerraum in drei goldgelben  Reihen bis zu den Götterszenen weiße Sterne mit jeweils einer Kerze zu sehen.

Einige Beispielszenen aus dem göttlichen Amduat in der Pfeilerkammer des Grabes von Thutmosis III.

Tal der Könige - KV 34

Alle Darstellungen sind mit schwarzer und roter Tinte gezeichnet.

Tal der Könige - KV 34

Nicht nur an den Wänden, sondern auch die Pfeiler  sind mit zahlreichen göttlichen Strichzeichnungen dekoriert. Ein Interessantes Detail zeigt eine Bilderszene, bei der Isis in der Darstellung einer Baumgöttin den Pharao Thutmosis III. säugt.

 

Auch in der Grabkammer setzen sich die Massen an bildlichen Darstellungen aus der Götterwelt fort.

Tal der Könige - KV 34

Tal der Könige - KV 34

Tal der Könige - KV 34

Tal der Könige - KV 34

Tal der Könige - KV 34

 

Der Sarkophag von Thutmosis III.

Der sehr fein gearbeitete Sarkophag des Herrschers Thutmosis III. aus rotem Quarzit war zum Zeitpunkt seiner Entdeckung bereits leer.  Seine Mumie wurde in der “Cachette” von Deir el-Bahari endeckt.

Tal der Könige - KV 34

Der Sarkophag erinnert in seiner Form an eine Kartusche

Tal der Könige - KV 34

Darstellungen auf den Außenwänden des Sarkophags von Thutmosis III.

 

Die Landschaft im Tal der Könige

Tal der Könige

Das Tal der Könige ist in den Bergen wie auch im Tal eine steinige und extrem trockene  Landachaft in der Libyschen Wüste ohne jede  Vegetation obwohl es nur wenige Kilometer vom fruchtbaren Niltal entfernt ist.

Tal der Könige

Tal der Könige

 

Hinweise für einen Besuch im Tal der Könige

Ein Besuch im Tal der Könige gehört zum eigentlichen Standardprogramm und sollte nicht versäumt werden , wenn man schon in Luxor und Theben West die Kultstätten der ägyptischen Antike erleben will.

Das Tal ist eine gnadenlose Steinwüste und unter der ägyptischen Sonne erhitzt sich der Talkessel recht schnell. Empfehlenswert wäre daher eine Besichtigung in den frühen Vormittagsstunden, um alles etwas erträglicher zu erleben. Sinnvoll wäre eine Kopfbedeckung und die Mitnahme  einer Flasche Wasser.

Das Tal der Könige ist im Winter von 9-17 Uhr und im Sommer von 6-18 Uhr geöffnet. (Stand 02/2017).

Das Eintrittsgeld beträgt LE 100 (5,95 Euro, Stand 2016) und ermächtigt zur Besichtigung von 3 Gräbern. Bei einem Besuch von mehr als 3 Gräbern muß ein doppeltes Eintrittgeld gezahlt werden. Man beachte aber, dass nicht jedes Grab für die Öffentlichkeit freigegeben ist. Aber keine Sorge es sind noch genügend Gräber geöffnet. Möchte man unbedingt auch das Grab von Tutanchamun besichtigen müssen zusätzlich LE 100 gezahlt werden.

Wichtiger Hinweis ! Man kann beim Ticketkauf keine Fotoerlaubnis erwerben. Es besteht im gesamten Tal für Landschaftbilder im Tal der Könige, von den Eingängen der Gräber  und in den Gräbern selbst ein totales Fotoverbot (Stand 2016). Theoretisch muß man sogar Kameras und Handy’s am Eingang abgeben.

Man sollte sich aber von solchen Maßnahmen, die mit Sicherheit auf Unverständnis stoßen, nicht abschrecken lassen, denn dafür ist der historische Erlebniswert viel zu hoch einzuschätzen. Man muß sich halt auf ältere Fotos besinnen und es gibt ja auch noch Broschüren und Bildpostkarten.

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