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Portugiesische Kapelle in Malindi

Erinnerung an die Eroberungen in Ostafrika durch die Portugiesen

  Die portugiesische Kapelle mit langer Geschichte

Portugiesische Kapelle in Malindi

Die 1. christliche Kirche in Ostafrika

 

 Mit der Kapelle kam das Christentum

Die Portugiesische Kapelle liegt direkt an der Küstenstraße Mama Ngina Road in der Altstadt von Malindi und nur wenige Minuten vom Malindi Museum entfernt.

Die Portugiesische Kapelle in Malindi ist der wohl älteste christliche Kirchenbau in Ostafrika. Die Kapelle soll Anfang des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen erbaut worden sein. Sie hat auch den Beinamen Vasco da Gama Kapelle. Historisch belegt taucht der Name der Kapelle 1542 auf als der Heilige Xaver Franz Xaver auf dem Weg nach Indien in Malindi an Land ging um einen Seefahrer zu beerdigen. Im 17. und 18 Jahrhundert verfiel die Kapelle zu einer ungenutzten  Ruine. Erst 1893 wurde sie von den Briten wieder mit den alten Grundmauern renoviert. Bis heute wurde nur noch das Makutidach regelmäßig erneuert. Außerhalb der Kapelle befindet sich noch ein Friedhof auf dem sicherlich auch Portugiesen begraben wurden, aber das prominenteste Grab stammt aus der Neuzeit. 1894 fand der 1. britische Administrator von Malindi J. Bell Smith dort seine letzte Ruhestätte.

Fotos: (c) safari-afrika.de, Michael Kürschner

Portugiesische Kapelle in Malindi

Die Portugiesische Kapelle ist ein einfaches und sehr schlichtes christliches Bauwerk aus Korallengestein  mit einem bescheidenen Makutidach.

Portugiesische Kapelle in Malindi

Auf der Straße zum Eingang der Kapelle steht vom National Museums of Kenya ein Schild mit dem Hinweis zur historischen Bedeutung der Portugiesischen Kapelle in Malindi.

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