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Amboseli Nationalpark

Nationalpark mit unterschiedlichen Landschaften im SĂŒden Kenias

Kenia Flagge

 Landschaftsbilder von Amboseli

Amboseli

Zebras in den Weiten der Amoboseli-Steppen...

Amboseli

...oder wie auf diesem Bild in der typischen Buschsavanne.

Amboseli 2010.03

Baum- und Buschsavanne mit der typischen Schirmakazie

Amboseli 2010.05

Neben Savannen und Steppen gibt es in Amboseli auch ausgedehnte Sumpf-und Feuchtgebiete, die von zahlreichen Vogelarten und von den Elefanten geren aufgesucht werden.

Amboseli

Auch so ein Landschaftsbild kann man auf Safari erleben, wenn die Regenzeiten wie 2009 ausblieben oder zu kurz ausfallen sehr zum Leid der vielen großen Wildtiere.

Amboseli1996.01

Elefanten suchen Wasser und Nahrung in einem ausgetrockneten Wasserlauf

 Lage

Der Amboseli Nationalpark gehört zu den meistbesuchten Naturschutzgebieten Kenias. Er liegt im SĂŒden des Landes direkt an der tansanischen Grenze und ist von Nairobi etwa 240 km und von Mombasa etwa 400 km entfernt und gut zu ereichen. Schon 1899 war das Gebiet um Amboseli Teil des Southern Game Reserve, das die heutigen Nationalparks von Masai Mara, Amboseli und Tsavo West umfaßte. 1948 wurde dann das verkleinerte Masai Amboseli Game Reserve eingerichtet und 1961 wurde dieses Gebiet den Massai direkt unterstellt. Es entbrannte jedoch ein Konflikt zwischen den NaturschĂŒtzern und den Massai, die das Gebiet als Weideland fĂŒr ihre Herden benutzten. 1974 wurde dann schließlich ein verkleinertes Gebiet mit knapp 400 Quadratkilometern zum Amboseli Nationalpark erklĂ€rt. Das Gebiet liegt in einer Höhe von 1190 m und 40 km sĂŒdlich erhebt sich der malerisch erscheinende Mt. Kilimanjaro mit 5895 m Höhe, der grĂ¶ĂŸte Berg in Afrika. Obwohl dieser Berg in Tansania liegt ist er ein beliebtes Fotomotiv aus dem kenianischen Amboseli.

Amboseli

Im Amboseli Nationalpark kann man mit etwas GlĂŒck den in Tansania stehenden Kilimanjaro in seiner ganzen Pracht sehen und nicht selten auch mit den faszinierenden Wildtieren dieser einmaligen Landschaft.

 

Amboseli 2010.07

FleckenhyÀne

 

Tipp fĂŒr Amboseli

Eine Safari nach Ambosli lohnt sich immer und es genĂŒgt auch schon ein Tag mit zwei Pirschfahrten, wenn man sich nur eine Mittagspause gönnt. Ideal fĂŒr Tierbeobachtungen ist das Sumpfgebiet und der Lake Amboseli, aber auch die Savannen sind nicht zu vergessen mit ihren vielen Zebras und Gnus. Wer allerdings eine Leidenschaft fĂŒr die “DickhĂ€uter” hat, kommt in Amboseli aus nĂ€chster NĂ€he gute Beobachtungsmöglichkeiten. Da Amboseli nur eine FlĂ€che von knapp 400 qkm hat und einen Bestand von fast 1000 Elefanten, ergeben sich ausgezeichnete Möglichkeiten Elefanten zu erleben.

FĂŒr UnterkĂŒnfte stehen in Amboseli sehr gute Lodges zur VerfĂŒgung und eine mehrtĂ€gige Safari lĂ€sst sich gut mit einem Besuch im nahegelegenen Tsavo verbinden.

Amboseli 2010.01

 Tierwelt

Einen großen Teil des Nationalparks wird vom Lake Amboseli eingenommen, er ist nicht tief und fĂŒhrt nicht immer Wasser, aber wenn, dann bilden sich bei großer Hitze tĂ€uschende Luftspiegelungen. SĂŒdöstlich vom Lake Amboseli befindet sich ein großes Sumpfgebiet, dass immer wieder viele Elefanten aufsuchen fĂŒr pflegende SchlammbĂ€der, aber auch die Vogelwelt mit ĂŒber 420 Arten in Amboseli, ist in diesem Gebiet recht zahlreich zu beobachten. Die Sumpfgebiete werden von unterirdischen WasserlĂ€ufen gespeist, die aus dem Kilimanjarogebiet stammen.

Amboseli

Elefantenbulle nach einem wohltuenden Schlammbad.

In den oft vertrockneten Steppen mit kleinen AkazienbestĂ€nden zeigen sich viele Zebras und Gnus. Ein großer Teil des Nationalparks besteht aber aus einem ausgetrockneten Flussbett, dass von einem lockeren Baumbestand umsĂ€umt ist. Immer wieder werden die Elefanten dafĂŒr verantwortlich gemacht, dass es immer weniger BĂ€ume in Amboseli gibt, aber das stimmt so nicht, denn der steigende Salzgehalt im Grundwasserspiegel ist die eigentliche Ursache dafĂŒr, dass man hĂ€ufiger abgestorbene BĂ€ume beobachten kann. Da auch die NiederschlĂ€ge in Amboseli recht spĂ€rlich sind, ist langfristig ökologischer Rat gefragt diesem Problem entgegen zu wirken.

Amboseli 2010.06

Gnus sind in Amboseli keine Seltenheit

Neben den schon genannten Tieren ist der Wildbestand aber noch wesentlich vielfĂ€ltiger und durch die geringe FlĂ€che auch gut zu beobachten, mit etwas GlĂŒck kann man HyĂ€nen, Löwen, Leoparden, Giraffen, Antilopen, Flußpferde, BĂŒffel, Gazellen und verschiedene Affenarten beobachten.

Amboseli2010.09

Als große Raubtiere kann man den Löwen und FleckenhyĂ€nen in Freiheit sehr gut beobachten.

 

 

 

Fotos: (c) Michael KĂŒrschner, safari-afrika.de

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