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Bandia-Naturreservat im Senegal

Kleines Reservat zur Rettung einer westafrikanischen Tierwelt

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 Bilder vom Bandia-Naturreservat

Bandia Naturreservat

Das einladende Stra├čenschild zum Besuch des Bandia-Reservats

Bandia Naturreservat

Mein Sohn und ich pirschen uns vorsichtig an eine Giraffengruppe f├╝r ein besseres Nahfoto. Schon allein f├╝r so ein Erlebnis lohnt sich ein Besuch im Bandia Naturreservat.

 

 

Safari-Tipp

Die beste Zeit f├╝r einen Besuch im Bandia-Naturreservat sind schon die fr├╝hen Morgenstunden, weil zu dieser Zeit die Temperaturen noch ertr├Ąglich sind und die Vielzahl der Tiere eine gr├Â├čere Aktivi├Ąt haben. Im sp├Ąteren Tagesverlauf suchen viele Tiere schattenspendende Verstecke auf.

Da f├╝r dieses Reservat ein ganzt├Ągiger Safari-Ausflug angeraten ist, sollte man wegen der gro├čen Hitze schon gen├╝gend Trinkwasser bei sich haben und an eine sch├╝tzende Kopfbedeckung denken. Allein f├╝r den Fu├čmarsch eignet sich ein festes Schuhwerk.

N├╝tzlich w├Ąre auch ein Fernglas f├╝r einen erfolgreichen Safari-Tag, um f├╝r die Kamera mehr Motive zu entdecken. F├╝r die Kamera selbst d├╝rfen Ersatzakkus nicht fehlen, weil bei dem st├Ąndigen Zoomen viel Strom verbraucht wird.

 

Fotos: (c) Michael K├╝rschner

 Lage

S├╝dlich von der Hauptstadt Dakar liegt nahe bei Mbour das kleine unscheinbare aber interessante Naturreservat Bandia im Nordsenegal, direkt an der K├╝stenstra├če landeinw├Ąrts. Das gro├če Stra├čenschild ist nicht zu ├╝bersehen und ein Halt zum Besuch des Parks lohnt sich f├╝r jeden Naturfreund. Das gesdamt Reservat hat eine eingez├Ąunte Fl├Ąche von etwa 3500 Hektar.

Das Bandia Naturreservat ist erst 1997 eingerichtet worden und steckt noch tief in den Anf├Ąngen. Aber schon jetzt kann man wieder die urspr├╝ngliche Fauna im Senegal besuchen. Neben Giraffen, Gazellen, Wildschweinen, B├╝ffeln und Krokodilen kann man den Strau├č und zahlreiche andere Vogelarten bewundern.

 

Bandia Naturreservat

Der Baobab ist das nationale Symbol des Senegals und den gibt es im Bandia Naturreservat sehr zahlreich zu bestaunen. Der hier gezeigte Baobab war fr├╝her einmal eine Beisetzungskultst├Ątte im animistischen Glauben. In diesem alten Baobab fand man viele Reste einer Gr├Ąberkultur. Hier wurden in westafrikanischer Tradition die Griots beigesetzt. Die Sch├Ądel symbolisieren die Bedeutung dieses heiligen Baumes. Die Eing├Ąnge ind die Baobabs sind heute aber aus ethischen Gr├╝nden versperrt.

Bandia Naturreservat

 

 

 

 

 Die Natur im Bandia-Naturreservat

Dieses Reservat versteht sich als Aufzuchtstation und als Wiederansiedlungsprogramm f├╝r die heimische Fauna und Flora. Verschiedene Arten die bereits in dieser Region ausgerottet sind, erhalten hier ihre urspr├╝ngliche Heimat zur├╝ck. Um dieses Projekt umzusetzen siedelte man auch vereinzelt Arten aus Ostafrika an, vorausgesetzt, es handelt sich um Arten, die auch schon zu fr├╝heren Zeiten im Senegal gelebt haben.

Bandia-Naturreservat

Strausse begegneten uns schon gleich am Eingang. Viele Tiere haben sich inzwischen an menschliche Besucher gew├Âhnt und zeigen relativ wenig scheu.

 

Neben Affen, Antilopen, B├╝ffeln, Gazellen, Giraffen und Schakalen hat man inzwischen auch Nash├Ârner angesiedelt. Bewundern kann man auch die seltene Dama-Gazelle, die vom aussterben stark bedroht ist. und die westafrikanischen Warzenschweine und eine gro├če Vielzahl von Vogelarten.

Bandia Naturreservat

Ein besonderes Erlebnis ist die Giraffenpirsch zu Fu├č.

Bandia Naturreservat

Im Senegal herrscht ganzj├Ąhrig viel Trockenheit und die wenigen Wasser-und Schlamml├Âcher sind f├╝r die meisten Tiere im Bandia Naturreservat ein magischer Anziehungspunkt.

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