Safari Afrika - Afrikanische Tierwelt > Reptilien > Scincidae - Skinke

Trachylepis margaritifera - Regenbogenskink

 Systematik

Trachylepis margaritifera

 

Ordnung :

Squamata - Schuppenkriechtiere

Familie :

Scincidae - Skinke

Gattung :

Trachylepis

Art :

Trachylepis margaritifera

 

Synonym : Mabuya margaritifera

Trivialname

 

deutsch :

Regenbogenskink

englisch :

Rainbow Skink

französisch:

 

swahili :

 

creolisch :

 

 

 Vorkommen

Die Heimat dieser Art liegt in Ostafrika von Uganda, Kenia √ľber Tansania bis nach Mosambik. Sie sind Bodenbewohner und bevorzugen Gel√§nde mit vielen steinigen Versteckm√∂glichkeiten.

 

Fundort

Tsavo Ost Nationalpark, Kenia 2008,2012 und Diani Beach, Kenia 2009

 

 

Regenbogenskink

 

 

 

 

Fotos : (c) Michael K√ľrschner, safari-afrika.de

 Beschreibung

Der mittelgroße Regenbogenskink hat einen kräftigen Körperbau mit kurzen aber starken Beinen. Der im Verhältnis zum Körper kleine Kopf ist spitzzulaufend geformt.

Die Geschlechter sind v√∂llig unterschiedlich gef√§rbt und gezeichnet. Wenn man die Tiere nicht n√§her kennen w√ľrde, k√∂nnte man fast glauben, zwei verschiedene Arten fotografiert zu haben. Die Weibchen tragen auf einer braunen Grundf√§rbung auffallende beige L√§ngsstreifen bis zum Schwanzansatz. Auf dem Schwanz geht die Zeichnung in eine Blauf√§rbung √ľber. Die M√§nnchen sind dagegen braun bis rotbraun gef√§rbt ohne L√§ngsstreifen. Zur Bauchseite werden beide Geschlechter wieder heller. Typisch ist der braune Fleck hinter der Ohren√∂ffnung, der immer gelb umrahmt ist.

Skinke können zum Schutz vor Fressfeinden den Schwanz abwerfen, er regeneriert sich dann wieder in Form und Farbe.

Regenbogenskinke sind tagaktiv, aber immer auf Sicherheit bedacht, bei Gefahr blitzschnell in Verstecke zu fliehen.

Regenbogenskink

Kopfstudie von Trachylepis margaritifera

 

Fortpflanzung

Die Fortpflanzungszeit der Regenbogenskinke setzt gew√∂hnlich mit Beginn der Regenzeiten ein. Das Weibchen legt etwa 4 - 6 Eier gut versteckt in Felsspalten oder gr√§bt sie unter Steinen. Nach dem Schl√ľpfen unterliegen die Jungtiere nicht dem Beuteschema adulter Tiere, weshalb sie bis zur eigenen Geschlechtsreife im Verband verbleiben k√∂nnen.

 

Nahrung

Diese Skinke sind in der Nahrung nicht besonders wählerisch, alles lebende was ihnen begegnet und mundgerecht ist, wird zum Fressen gejagt. Überwiegend handelt es sich dabei um Insekten und deren Larven.

 

Regenbogenskink

Trachylepis margaritifera in Kenia, männliches Tier in Tsavo Ost

Regenbogenskink

Durch den ausgeprägten Sexualdimorphismus haben die Geschlechter ein stark unterschiedliches Aussehen. Hier zeigt sich ein Weibchen mit den deutlichen Streifen und dem blauen Schwanz.

Regenbogenskink

Weibchen mit einem Schwanz der sich regeneriert

Regenbogenskink

Prächtiges Weibchen Trachylepis margaritifera

> Reptilien