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Afrikanische SĂ€ugetiere

The Big Five auf Safari in Ostafrika

Elefant

BĂŒffel

Nashorn

 Leopard

Löwe

Elefanten BigFive01

Jeder seriöse Safari-Betreiber wirbt heute seine GĂ€ste fĂŒr das große Abenteuer in der afrikanischen Wildnis die “Big Five” zu sehen und zu erleben. Es handelt sich dabei um die großen LandsĂ€ugetiere: Elefant, BĂŒffel, Nashorn, Leopard und Löwe. Aber warum sind unter den großen “FĂŒnf” nicht auch das Flußpferd oder die Giraffe? Um den Begriff “ The Big Five”  besser zu verstehen muß man in die Geschichte der afrikanischen Kolonialisierung gehen.

Die Big Five in Ostafrika

WĂ€hrend der Kolonialzeit galt es als besonders heldenhaft, mit der Waffe in der Hand und zu Fuß die wehrhaftesten Tiere Afrikas zu töten. Wer die fĂŒnf stĂ€rksten als TrophĂ€e besaß oder beweisen konnte an einem Tag die Big Five getötet zu habe, war in der Gesellschaft anerkannt und konnte in Europa mit stolz prahlen, dass er mit “sportlichen” Ergeiz die gefĂ€hrlichsten Bestien aus dem wilden Afrika getötet hat.

Die Jagd aus Freude am töten

Bei den Elefanten waren es die StoßzĂ€hne, beim BĂŒffel die Hörner mit SchĂ€del als Wandschmuck, Beim Nashorn sein Horn und bei den beiden Raubkatzen die Felle als Boden oder Wandschmuck. Der sportliche Ergeiz diese Tiere in kĂŒrzester Zeit zu morden, zog noch vor wenigen Jahrzehnten illustre Jagdgesellschaften aus aller Welt an, nur mit dem Ziel ein sportliches FreizeitvergnĂŒgen zu erleben.

KaffernbĂŒffel BigFive02
Nashörner BigFive03
Leoparden BigFive04

Selbst berĂŒhmte GrĂ¶ĂŸen wie Ernest Hemingway schwĂ€rmten von der mörderischen Jagd auf diese wertvollen Geschöpfe aus der afrikanischen Tierwelt und so entwickelte sich der Begriff “ The Big Five” in der Kolonialzeit.

Löwen BigFive05

Kenia ehrt seine “ Big Five” mit einem Briefmarkensatz aus dem Jahr 1992

Leoparden BigFive 4

Löwen BigFive 5

Afrikanischer Elefant BigFive 1

Nashörner BigFive 3

KaffernbĂŒffel BigFive 2

Leopard

Löwe

Elefant

Nashorn

KaffernbĂŒffel

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Heute stehen die “Big Five” unter Artenschutz

Das Jagdfieber mag zwar heute noch immer in uns ausgeprĂ€gt sein, aber die Waffen sind mit Kameras ausgetauscht und jeder Schuß bringt schöne Fotos fĂŒr eine lebendige Erinnerung an schöne Erlebnisse. Die Tiere haben nichts mehr zu befĂŒrchten. Touristen kommen heute als Natur- und Tierfreunde vorsichtig mit dem Auto in die Nationalparks ohne den Tieren den Eindruck einer Treibjagd zu vermitteln. Viele Tiere sind in der Vergangenheit durch mordende VergnĂŒgungsschĂŒtzen an den Rand der Ausrottung gebracht worden. Sie erholen sich langsam wieder durch die strengen Artenschutzgesetze in Kenia. Die “Big Five” von damals sind heute ein bedeutendes touristisches Ziel von dem die Staaten in Ostafrika leben. Wer heute in die Masai Mara auf Fotosafari gehen will hilft dem Land Kenia , seinen Menschen und schĂŒtzt gleichzeitig die “ Big Five”, dass sollte man bedenken, wenn in einem Safari-Prospekt ließt. “ Erleben sie hautnah die “Big Five” in der wunderschönen Natur der afrikanischen Wildnis.

Trotz aller Schutzmaßnahmen um den Artenschutz umzusetzen, kommt man gegen die Wilderei leider nicht an. SchĂ€rfere Gesetze, schwer bewaffnete Ranger und der Einsatz moderner Technologie helfen den betroffenen Elefanten und Nashörnern nur wenig, wenn gut organisierte HintermĂ€nner aus Ostasien fĂŒr die StoßzĂ€hne und dem Horn mit viel Geld locken.