Safari Afrika - Afrikanische Tierwelt > Säugetiere > Klippspringer

Klippspringer - Oreotragus oreotragus

 Systematik

Klippspringer

Ordnung :

Paarhufer - Artiodactyla

Familie :

Hornträger - Bovidae

Gattung :

Oreotragus

Art :

Oreotragus oreotragus

 

 

Trivialname

 

deutsch :

Klippspringer

englisch :

Klipspringer

französisch:

 

swahili :

Ngurunguru, Mbuzi Mawe

afrikaans:

Klipbokkie

 Vorkommen

Südlich der Sahara von Äthiopen, Kenia und Tansania in Ostafrika  und weiter südlich bis zum nordöstlichen Teil der Republik Südafrika und Swasiland. Im äußersten Südwesten von Angola über Namibia bis in die Kapregion Südafrikas. In Kenia ist er recht selten anzutreffen und mit etwas Glück kann man den Klippspringer in Tsavo West und in Samburu sehen. Das bevorzugte Habitat sind felsige Hügellandschaften.

 

Fundort

 

Tsavo West (Shetani Lava Flow), Kenia 2012

 

 

 Beschreibung

Kleine und kompakte Antilopenart , bei der das Weibchen etwas größer und schwerer ist, aber die Hörnchen werden nur vom Männchen getragen. Die besondere und einzigartige Eigenschaft der Klippspringer ist die Fähigkeit nur über die Hufspitzen zu laufen. Mit dieser Eigenschaft haben sie in unwegsamen Gelände einen besseren Halt.

Ihr kurzes Fell ist dick und sehr dicht und jedes einzelne Haar ist hohl, wodurch es gut isoliert ist gegen Kälte und Hitze.

 

Größe und Gewicht

Kopfrumpflänge zwischen 80 - 90 cm

Schwanzlänge: etwa 8 cm

Widerristhöhe  > 60 cm

Gewicht > 14 kg

Hornlänge zwischen 16 - 18 cm

 

Fortpflanzung

Klippspringer sind monogam, sie leben paarweise oder in kleinen Familientrupps.

Anzahl der Jungtiere: 1 Jungtier

Die Tragzeit beträgt bis zu 5 Monate

Säugezeit etwa 5 Monate

Geschlechtsreife wird mit etwa 15 Monate erreicht

Nahrung

Klippspringer sind abwecklungssreiche Vegetarier und ernähren sich von Blätter und Trieben verschiedener Sträucher, von Kräutern, Blüten, Früchten und großen Samen. Gräser werden nur gelegentlich angenommen wenn es an anderer Nahrung mangelt.. Ihren Wasserhaushalt decken sie überwiegend mit der Nahrung ab und nur wenn sich eine Wasserstelle förmlich anbietet, gehen sie auch trinken.

Klippspringer

 

Klippspringer

 

Fotos : (c) Michael Kürschner

zurück