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Zebramanguste - Mungos mungo

 Systematik

Zebramanguste

Ordnung :

Raubtiere - Carnivora

Familie :

Mangusten - Herpestidae

Gattung :

Mungos

Art :

Mungos mungo

 

 

Trivialname

 

deutsch :

Zebramanguste

englisch :

Banded Mongoose

französisch:

 

swahili :

Nkuchiro

 

 

 Vorkommen

In Afrika sĂŒdlich der Sahara. Von Senegal und Gambia im Westen und Äthiopien und Kenia im Osten sĂŒdwĂ€rts bis Botswana und Angola. Sie bevorzugen die Buschsavanne und lichte WĂ€lder. Meidet aber trockene  und feuchte Regionen. Die Zebramanguste  ist ein typischer Bewohner Afrikas die man in Kenia in der Masai Mara und in Tsavo gut beobachten kann.

 

Fundort

 

Masai Mara 2008 und Tsavo West 2012 in Kenia

 

 

 

Die Zebramanguste auf Briefmarken

Zebramanguste05

Die Republik Botswana brachte 1987 einen Freimarkensatz heraus mit einheimischen Wildtieren. Auch eine Motivmarke mit der Zebramanguste war dabei.

 

 

Artenschutz

Die Zebramanguste gilt nicht als gefÀhrdete Art und die BestÀnde scheinen noch gesichert zu sein.

 

 

 Beschreibung

Die Zebramanguste ist durch die deutliche Querstreifung von allen anderen Arten unverwechselbar. Die Streifen zeigen sich vom RĂŒcken bis zur Schwanzwurzel. Das Fell ist hart und graubraun gefĂ€rbt. Der verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig lange Schwanz endet in einer schwarzen FĂ€rbung. Bei den Geschlechtern gibt es kaum Ă€ußere Unterschiede.

GrĂ¶ĂŸe und Gewicht

KopfrumpflÀnge bis 75 cm

SchwanzlÀnge etwa 25-28 cm

Widerristhöhe bis 20-24 cm

Gewicht etwa 1000 - 1800 g

Die Lebenserwartung in der Natur soll bei etwa zehn Jahren liegen.

Verhalten

Zebramangusten sind tagaktive Tiere und verbringen die NĂ€chte in Höhlen. Die Mittagshitze verbringen sie im Schatten unter BĂŒschen und StrĂ€uchern. Nicht selten nutzen sie fĂŒr die Nacht Bauten in TermitenhĂŒgeln oder Kaninchenhöhlen als Bau.

Zebramangusten sind sehr gesellig und sozialvertrĂ€glich, sie leben in Trupps von 8 bis 16 Mitgliedern. Unter gĂŒnstigen UmstĂ€nden kann so eine Gruppe auch auf 50 Tiere und mehr anwachsen.

Fortpflanzung

Es gibt keine bestimmte Paarungszeit im Jahr. Zebramangusten sind auch in der Jungenaufzucht recht sozial veranlagt, denn ein Weibchen sĂ€ugt in den seltensten FĂ€llen nur die eigenen Kinder, scheinbar sind alle Weibchen die ihre Jungen sĂ€ugen und erziehen gemeinschaftlich auch fĂŒr andere verantwortlich. Auch die MĂ€nnchen tragen eine soziale Verantwortung fĂŒr die Jungtiere als BeschĂŒtzer und “KindermĂ€dchen” fĂŒr alles, wenn die Weibchen auf Nahrungstour außer Haus sind.

Die Anzahl der Welpen liegt pro Wurf bei etwa 2-5 Jungtieren bei einer Tragzeit von 60- 63 Tagen. Mit etwa einem Jahr werden die Zebramangusten Geschlechtsreif.

 

Nahrung

Mangusten sind Fleischesser, sie bevorzugen hauptsĂ€chlich WĂŒrmer, Schnecken, Insekten, TausendfĂŒssler, sehr kleine SĂ€uger, Jungvögel und Reptilien, nicht selten rĂ€ubern sie auch Nester aus um an die leckeren Eier zu gelangen. Pflanzliche Nahrung ist selten, saftige FrĂŒchte und Knollen könnten die Ausnahme sein.

Zebramanguste

Dieser große Trupp von ĂŒber 20 Zebramangusten versuchte im Sturmangriff sich Nestlingen von NilgĂ€nsen am Wasser zu nĂ€hern aber dieser Versuch scheiterte, denn die wehrhaften Nilganseltern schlugen lautstark und erfolgreich Alarm. Etwas irritiert traten sie ihren RĂŒckzug an und blickten nur noch scheinbar völlig ĂŒberrascht zurĂŒck bis sie dann wieder eilig und viel staubaufwirbelnd in der ferne der Grassavanne verschwanden.

Zebramanguste

Zebramanguste

 

Fotos : (c) Michael KĂŒrschner

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