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Graureiher, Fischreiher - Ardea cinerea

 Systematik

Ardea cinerea

 

Ordnung :

Ciconiiformes - Schreitvögel

Familie :

Ardeidae - Reiher

Gattung :

Ardea

Art :

Ardea cinerea

 

 

Trivialname

 

deutsch :

Graureiher, Fischreiher

englisch :

Grey Heron

französisch:

Héron cendré

swahili :

Koikoi Kijivu, Kongoti, Korongo

afrikaans :

Bloureier

wolof :

Noobine    (Senegal und Gambia)

malagassi :

Langoromavo    (Madagaskar)

 

 Vorkommen

Man kennt ihn als die häufigste Reiherart in Europa als Stand- oder Zugvogel. Auch in Afrika südlich der Sahara ist er kein unbekannter. Er bevorzugt stille Gewässer und Sümpfe mit großen Baumbeständen an den Ufern. In Kenia kommt er sogar als Küstenvogel vor, der bei Ebbe auf den Riffdächern nach Nahrung sucht.

Fundort

 

In den Mangrovensümpfen in Gambia 2001, in Kenia an den Küsten und in Sumpf- und Seengebieten im Inland von 1995 - 2012

Graureiher in Gambia

Graureiher in den Mangrovensümpfen in Gambia

Graureiher oder auch Fischreiher

Graureiher in den Seegraswiesen bei Ebbe an der kenianischen Nordküste

 Beschreibung

Männchen und Weibchen haben die gleiche Färbung. Stirn und Kopf sind weiß unterbrochen von einem schwarzen Augenstreifen. Der Hals ist grauweiß mit einer schwarzen Fleckenreihe am Vorderhals.

Graureiher erreichen eine Größe von etwa 90 cm und haben eine Flügelspannweite von 170 cm.

Er hat eine typische Flugweise mit sehr ruhigen und langsamen  Flügelschlägen. Elegant wirkt der bis auf die Schultern zurückgezogene Kopf und die “s” förmige Haltung des Halses.

Graureiher

Graureiher

Zwei  Graureiher in der typischen Flugform an der Diani Beach an der Südküste von Kenia

Fortpflanzung

Graureiher brüten in Gesellschaft und oft in Kolonien. Beide Geschlechter bauen auch das Nest aus Holz, Zweigen und Halmen von Gräsen ziemlich hoch in Wipfeln der Bäume unweit von Gewässern.

Ein Gelege umfaßt etwa 4-5 Eier, die Brutzeit beträgt etwa 25-28 Tage und beide Elternteile beteiligen sich an der Brutarbeit.

Nahrung

Er ist kein reiner Fischjäger, sein Name “Fischreiher” ist daher etwas irreführend. Graureiher trifft eher zu, denn neben Fischen verzehrt er auch Amphibien, Insekten und deren Larven, Weichtiere kleine Säugetiere, Vögel und Reptilien.

 

 

 

Kopfstudie vom Graureiher

Kopfstudie vom Graureiher Ardea cinerea

Graureiher

Graureiher - Ardea cinerea  im Amboseli Nationalpark in Kenia

Graureiher

Graureiher an der Kilifi Bay bei Ebbe an der  Nordküste von Kenia

 

Fotos : (c)  Michael Kürschner

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