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Schwarzköpfchen - Agapornis personata

 Systematik

Agapornis personata

Ordnung :

Psittaciformes - Papageien

Familie :

Psittacidae

Gattung :

Agapornis

Art :

Agapornis personata

 

 

Trivialname

 

deutsch :

Schwarzköpchen

englisch :

Masked Lovebird

französisch:

 

swahili :

Cherero Shingo-njano

 

 

 Vorkommen

Ostafrika - Uganda, Kenia und Tansania. Sie leben in Baumsavannen und bevorzugen einen alten und hohen Baumbestand. Kommen auch in Hochlagen bis 1800 m.√ľ.M. vor.

Fundort

 

Im s√ľdlichen Kenia, au√üerhalb der Brutzeit in kleinen Trupps von jeweils 4 - 10 V√∂geln. In den fr√ľhen Morgenstunden auf den h√∂chsten Zweigen des Baobabs (Affenbrotbaum) konnten wir diese Papageien regelm√§√üig beobachten.

Kenia 1996

 Beschreibung

Markantes Zeichen zur Bestimmung ist nicht nur das dunkle Köpfchen, sondern der weiße Augenring.

Länge: etwa 15 cm

 

Die unzertrennlichen Liebesvögel

Da diese Papageien eine sehr enge Paarbindung haben, werden sie auch “Unzertrennliche” oder “Liebesv√∂gel” genannt. Diese monogamen V√∂gel lieben es sehr gesellig. Zur Regenzeit k√∂nnen auch Gruppen von dutzenden Paaren gemeinsam auftreten, weil das Nahrungsangebot dann besonders hoch ist.

Fortpflanzung

Beide Geschlechter haben keine √§u√üerlich erkennbaren Geschlechtsunterschiede. Sie sind H√∂hlenbr√ľter und nutzen meist schon vorhandene Baumh√∂hlen ( z.B. Spechth√∂hlen) zu nisten.

Das Gelege besteht besteht aus 4-5 Eiern. Brutpflege und Nestbau wird vom Weibchen durchgef√ľhrt und das M√§nnchen sorgt f√ľr die Nahrung. Nach einer Brutzeit von 21 - 23 Tagen schl√ľpfen die Jungen. Die Jungv√∂gel bleiben etwa 6 Wochen im Nest. Bis zur n√§chsten Brutzeit Verbringen die Jungen ihre Zeit bei den Eltern wie in einer richtigen Familie.

Nahrung

S√§mereien, Fr√ľchte und Knospen.

Agapornis personata

Das Freilandfoto zeigt einen kleinen Trupp von Schwarzk√∂pfchen auf einem Baobab im S√ľden Kenias

 

 

 

Foto : (c) Michael K√ľrschner

In Deutschland ein sehr beliebter Ziervogel, der fr√ľher leider zu oft als Wildvogel gehandelt wurde und jetzt sicher nachgez√ľchtet werden kann. Nach den sch√∂nen und beeindruckenden Erlebnissen mit diesen V√∂geln in der Wildnis, k√∂nnen wir es uns nicht mehr vorstellen, dass man solche V√∂gel in einem K√§fig halten kann.

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